WordPress 3 – auf dem Weg zu einem vollwertigen CMS

Vor etwa einem Jahr habe ich den Blogbeitrag WordPress als CMS geschrieben. WordPress 3 ist vor 2 Monaten erschienen und einige in dem Artikel beschriebenen Plugins sind nun überflüssig geworden. Die Plugins FlexiPages, PageFoldList und PageLinksTo werden nicht mehr benötigt. Diese Funktionen werden jetzt durch den neuen Menu-Manager abgedeckt.

Weiterhin benötigt wird das Plugin Widget-Logic um Menus nur auf bestimmten Seiten anzeigen zu können. Die anderen genannten Plugins sind optional aber sehr nützlich.

Der Menu-Manager in WordPress 3

Das neue Menu-Management in WP 3 ist wirklich hervorragend. Im Nu kann man Haupt und Untermenus erstellen. Die Menus können Seiten, Kategorien und Links enthalten. Per Drag and Drop können die Menu-Einträge sortiert werden. Danach kann man im Widget-Bereich die Menus in den vorhandenen Widget-Areas platzieren.

Etwas versteckt sind die Menu-Optionen (siehe Screenshot). Wenn man die Optionen aktiviert, hat man noch mehr Möglichkeiten z.B. einen Link in einem neuen Fenster zu öffnen.

Weitere neue Funktionen in WP 3:

Custom Post Types: Die Möglichkeit selbst definierte Seitentypen zu erstellen.

Custom Taxonomies: Dieses Feature ermöglicht es über Kategorien und Tags hinaus eigene Taxonomien (Klassifizierungen) zu erstellen.

Multisite/Multiuser: Dieses Feature ermöglicht es aus einer WordPress-Installation heraus beliebig viele Blogs zu eröffnen. Dies konnte vorher nur mit WordPress MU realisiert werden.

Short-Links: In den Artikelansicht gibt es jetzt die Möglichkeit Short-Links anzuzeigen um sie dann bei Twitter oder anderen Social-Plattformen einzufügen.

Links:

Custom Post Types ab WordPress 3.0 nutzen

The Essential Guide to WordPress 3.0 Custom Taxonomies

WordPress Codex 3.0